Kieferfehlstellungen in Mönchengladbach
Eine skelettale Fehlstellung im Kieferbereich äußert sich zum Beispiel durch eine Unterentwicklung, Rücklage oder Vorlage des Kiefers – ja nachdem welche Fehlstellung vorliegt, spricht man hier auch vom Überbiss, Unterbiss oder Kreuzbiss.

Wie bei einer Zahnfehlstellungen kann auch bei einer skelettalen Fehlstellung des Kiefers prinzipiell auf herkömmliche feste und herausnehmbare Zahnspangen zurückgegriffen werden. Liegt eine Kieferfehlstellung, d.h. eine skelettale Anomalie vor, wird diese bei Heranwachsenden durch die Steuerung des Wachstums meistens mit Hilfe von herausnehmbaren Geräten korrigiert.

Mögliche Therapieformen

Kieferfehlstellungen bei Jugendlichen werden in der Regel mit Hilfe einer herausnehmbaren funktionskieferorthopädischen Apparatur korrigiert.
Die Idee der funktionskieferorthopädischen  Therapie entstand Anfang des 20. Jahrhunderts und führte zu der Entwicklung verschiedener Geräte, deren Hauptaufgabe die Umstellung der Weichteilgewebe und die Korrektur der Kieferfehlstellung ist. Diese Geräte haben eines gemeinsam: körpereigene Muskelkräfte werden dazu genutzt, das Wachstum der Kiefer zu beeinflussen und die Stellung der beiden Kiefer zueinander zu optimieren.

Mehr zum Thema > Funktionskieferorthopädie

Für die Korrektur der Kieferfehlstellung bei einem Erwachsenen ist eine Kombination aus kieferchirurgischen und kieferorthopädischen Maßnahmen erforderlich. In solchen Fällen werden die skelettalen Kieferbasen chirurgisch in eine optimale Relation zueinander gebracht, während die Zahnreihen der beiden Kiefer durch kieferorthopädische Maßnahmen aneinander angepasst werden. Dieses Therapiekonzept erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Kieferorthopäden und dem Kieferchirurgen.

Mehr zum Thema > Orthognathische Chirurgie